Impfung
Gegen die seit Menschengedenken in uns wohnende Angst vor drohendem
Unheil und da insbesondere vor Krankheiten werden uns die Impfungen als
"effektive" Maßnahme angeboten.
Aber wir wissen alle, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist!
Diese Angst wird von allen Seiten geschürt. Das Nichtimpfen wird als "Verletzung der Sorgfaltspflicht" bezeichnet und es wird von "katastrophalen Nebenwirkungen" und von "Impfschäden" gesprochen.
Als Eltern werden sie sich vielleicht auch schon gefragt haben, ob es sinnvoll ist, dass ihr Kind bis zum Schulalter bis zu 30mal Impfstoffe verabreicht bekommt, auf die es häufig mit "kränkeln" reagiert und sie dann meist schon gleich mit der Impfung das Rezept fürs Fieberzäpfchen in der Tasche haben.
Keine Impfpflicht in Deutschland
Zunächst ist einmal festzustellen: Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht. Das heißt, dass jeder Mensch und jeder Erziehungsberechtigte die Entscheidung für oder gegen eine Impfung selber treffen kann, ja sogar muss. Sie haben also grundsätzlich das Recht, Impfungen ganz abzulehnen oder aber eine von den offiziellen Impfempfehlungen abweichende Impfung zu wünschen.
Impfungen machen, damit sie überhaupt wirken können erst einmal krank. Die "Impfkrankheit" äußert sich in Symptomen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Unruhe, Unwohlsein, oder grippeähnlichen Beschwerden, die weitverbreitet sind und als "völlig normal" bezeichnet werden. Es kommt mitunter aber zu wesentlich ernsteren Beschwerden, die oft verharmlost oder sogar verleugnet werden. Deshalb sollten sie sich für sich, bzw. ihre Kinder die Frage stellen:
Eine Infektionskrankheit kann den Körper nur "befallen", wenn dieser geschwächt ist oder für die Krankheit empfänglich. Nicht nur der Erreger und seine Eigenschaften, sondern auch der Zeitpunkt der Infektion und die momentane Empfänglichkeit spielen eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Hier wird bereits deutlich, dass eine Krankheitsvorbeugung oder Behandlung, die nur die Beseitigung des Erregers zum Ziel hat (z. B. Impfungen oder Antibiotika-Therapien) nicht ausreichen kann, um wirklich Gesundheit zu erzeugen.
Einem (nicht vollständigen) Schutz vor einer Erkrankung im Falle der Impfung steht eine möglicherweise durch schädigende Stoffe und Fremdeiweiße gestörte Entwicklung, sowie die nicht wahrgenommene Chance mit dem Durchleben einer Kinderkrankheit einen "Sprung in der Entwicklung" zu machen, gegenüber.
Bis heute gibt es noch keine einzige kontrollierte Impfwirksamkeitsstudie und auch keine einzige Langzeitstudie, die den Nutzen oder die (auch negativen) Folgen umfassend dokumentiert. Unser Leben ist - und wird es auch immer bleiben - mit einem gewissen Risiko verbunden.
Gegenanzeigen beachten
Auch wenn es nicht für oder gegen Impfungen spricht, sollten sie sich an
dieser Stelle einmal vor Augen halten, dass es einige 100 mal riskanter ist,
mit dem Auto zum Arzt zu fahren, als durch Impfungen oder die entsprechenden
Krankheiten einen ernsten Schaden davonzutragen.
Ungeachtet des "möglichen Nutzens" einer Impfung ist es unerlässlich die
Gegenanzeigen zu beachten.
In folgenden Fällen sollten sie ihr Kind bzw. sich selbst nicht Impfen lassen:
- bei jeder akuten und fieberhaften Erkrankung und in der Erholungsphase nach einer Krankheit. Bei chronischen Infekten, wie z.B. chronische Bronchitis oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- bei Störungen oder künstlicher Unterdrückung/Schädigung des Immunsystems (z.B. Cortison- oder Strahlentherapie)
- bei sehr alten Menschen
- bei Neurodermitis und allergischen Erkrankungen (bes. Eiweißallergien, da viele Impfstoffe auf tierischem oder bakteriellem Eiweißgezüchtet werden)
- bei neurologischen Erkrankungen (wie angeborene Hirnschäden) und bei Krampfneigung ist äußerste Vorsicht gegenüber einer Impfung angebracht
- wenn auf eine bereits stattgefundene Impfung eine unverhältnismäßig starke Reaktion (hohes Fieber, Ausschläge, neurologische Störungen, Krämpfe, deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes) stattgefunden hat
- während der Schwangerschaft, nach schweren Operationen und in extremen psychischen Belastungssituationen ist Vorsicht geboten.
Des weiteren ist wichtig zu beachten:
- Impfungen sollten nicht nach einem allgemeinen Schema vorgenommen werden (Impfplan), denn jeder Mensch, jedes Kind ist einzigartig in seiner Erscheinung und Entwicklung. Das bedeutet vor allem, dass Kinder aus einer Risikoschwangerschaft oder- geburt, Frühgeborene oder Kinder, die eine deutliche Entwicklungsverzögerung oder Koordinationsstörungen aufweisen, zunächst einmal von einer Impfung zurückgestellt werden
- Kinder sollten erst dann geimpft werden, wenn sie sprechen können (so kann man schneller und sicherer Impfreaktionen feststellen). Im Alter von 2 Jahren ist das Immunsystem weitgehendst ausgereift und reaktionsfähig und die Hirnreifung ist abgeschlossen, was die Komplikationsrate deutlich senkt
- wenn sie sich für eine Impfung entscheiden, dann ist es ratsamer eine Monoimpfung zu wählen, also mit nur einem Impfstoff, weil dann die Wirkung und Verträglichkeit besser beurteilt werden kann und der Organismus leichter auf die Impfung reagieren kann.
Eine Entscheidung ohne Alternative ist nur eine halbe, deshalb hier auch einige Gedanken über alternative Behandlungsansätze wie z.B. die klassische Homöopathie.
Viele der Krankheiten gegen die heute geimpft wird, lassen sich durch einfache gesundheitsfördernde Maßnahmen oder eine klassisch homöopathische Behandlung vermeiden bzw. therapieren. Auch kann erreicht werden, dass eine aufgetretene Erkrankung komplikations- und folgenlos verläuft. Der erfolgreich homöopathisch Behandelte ist weitaus weniger anfällig für Erkrankungen aller Art.
Die homöopathische Behandlung stellt eine wichtige Möglichkeit dar, die
Lebensvorgänge zu ordnen und die Reaktionsfähigkeit und Abwehrkraft des
ganzen Organismus zu stärken.
Am Ende bleibt nur noch der Hinweis, sich genau über Nutzen und Risiken der
jeweiligen Impfung, bzw. über Gefahren der Krankheiten gegen die geimpft
werden soll, zu informieren um so seinen eigenen Standpunkt zu finden. Denn
für ein verantwortungsbewusstes Handeln ist ein ausreichender Kenntnisstand
unabdingbare Voraussetzung.
