Sport-Notfallapotheke

Die Sport-Notfallapotheke ist komplett zusammengestellt, zusammen mit einer kurzen Anleitung zur Anwendung und einer knappen Arzneimittellehre in der Apotheke im Medic-Center Groß-Umstadt, Telefon 0 60 78 - 93 48 10 erhältlich.

Sie enthält die wichtigsten, in akuten Situationen bewährten homöopathischen Verletzungsmittel.
Im Notfall ersetzen diese auf keinen Fall den Arztbesuch!!

Um in einer Unfallsituation schnell und richtig handeln zu können, wird empfohlen die beiliegende Anleitung schon vorher gründlich zu studieren. Sie ist bewusst sehr einfach und knapp gehalten, um Ihnen die Mittelwahl zu erleichtern.

Die Einnahme homöopathischer Mittel

Diese Sport-Notfallapotheke enthält alle Mittel in C30, zusätzlich noch Arnica und Rhus-toxicodendron in C200.

"Faustregel": Bei schwereren Verletzungen wählen Sie die C200, bei leichteren die C30.

Nehmen sie im Falle einer Verletzung, soweit möglich sofort 2 Globuli auf die Zunge.

Wichtig!!!! Bei beginnender und fortschreitender Besserung erfolgt keine weitere Einnahme mehr. Erst bei erneuter Verschlechterung sollte das Mittel wiederholt werden.

Bessern sich die Beschwerden auch nach mehrmaliger (bis zu dreimal) Wiederholung des homöopathischen Mittels nicht, dann wenden Sie sich bitte an einen klassisch homöopathisch arbeitenden Therapeuten (Heilpraktiker oder Arzt).

Kleine Arzneimittellehre der wichtigsten Sport-Verletzungsmittel

Aconitum (blauer Eisenhut)
Beschwerden nach dem Miterleben eines Unfalles oder einem heftigen Schrecken. „Schockzustände“ infolge eines Unfalles. Angst- und Panikreaktionen mit körperlicher und geistiger Unruhe.

Arnica (Bergwohlverleih)
„Erste Hilfe“ und erstes Mittel bei allen akuten Verletzungen, in Folge von Sturz, Schlag, Stoß, Zerrung, Prellung, Quetschung, Knochenbruch, Gehirnerschütterung. Bei Schwellungen u. Blutergüssen. Muskelkater nach Überanstrengung.

Bellis perennis (Gänseblümchen)
Verletzungen der Weichteile und Drüsen (z.B. im Genitalbereich od. der weibl. Brust).

Rhus toxicodendron (Giftsumach)
Gliedmaßen-, Bänder-, Sehnen- u. Muskelverletzungen. Besser bei Bewegung und bei Wärme. Schmerzen schlimmer in der Ruhe.

Ruta (Weinraute)
Verletzungen der Knochen, Knochenhaut, Knorpel und Sehnen; Bänderrisse ; Knochenbrüche; Verrenkungen u. Verstauchungen.

Symphytum (Beinwurz)
Verletzungen der Knochen u. der Knochenhaut. Begleitend z. Ausheilen von Knochenbrüchen. Quetschung des Augapfels.

Staphisagria (Läusepfeffer)
Bei Riss- u. Schnittwunden, auch nach OP`s.

Hypericum (Johanniskraut)
Bei „Nervenverletzungen“ mit großer Schmerzhaftigkeit. Wie z.B. gequetschte Finger, Wirbelsäulen- und Steißbeinverletzungen (z.B. nach Sturz). Verletzungen der Zahnnerven.

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