Glossar

Auf dieser Seite finden Sie den Zugang zu meinen Seiten über Fragen. Sie bildet damit gleichzeitig ein Glossar wie auch den Überblick über die angebotenen Themen.

Teile der Texte im Glossar sind mit freundlicher Genehmigung der Homepage von Thomas Mickler entnommen.

Die echte Homöopathin (natürlich auch der Homöopath)

Was bedeutet Klassische Homöopathie im Ggs. zu Komplexmittel-Homöopathie?

Der Begriff „Klassische Homöopathie“ entstand eigentlich aus einer Not heraus, sich vom großen Spektrum der als „homöopathisch“ bezeichneten Heilmethoden abzugrenzen. Grundlage der Klassischen Homöopathie ist die Lehre Samuel Hahnemanns.

Die Ausgangssubstanzen homöopathischer Arzneimittel kommen vor allem aus dem Pflanzen- Tier und Mineralreich.

Die klassische Homöopathie zeichnet sich auch dadurch aus, dass immer nur ein einzelner Wirkstoff gegeben wird und keine Kombination von mehreren Arzneien verordnet wird.
Die sog. homöopathischen Komplexmittel sind ein Gemisch verschiedener homöopathischer Mittel und dienen der vereinfachten Verordnung - haben aber mit der Klassischen Homöopathie im eigentlichen Sinne nichts zu tun.

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Ist Homöopath eine andere Bezeichnung für Heilpraktiker?

Nein. Prinzipiell ist zu sagen: es gibt in Deutschland zwei Berufsstände, denen vom Gesetz her erlaubt ist, die Heilkunde auszuüben: Ärzte und Heilpraktiker, wobei Heilpraktiker noch einigen Einschränkungen unterliegen.

Ein Homöopath ist jemand (Arzt oder Heilpraktiker), der die Homöopathie als Behandlungsmethode ausübt. Klassisch arbeitende Therapeuten bieten zumeist die Homöopathie als einzige Therapieform an.

Daneben gibt es bei Heilpraktikern noch eine ganze Reihe unterschiedlicher Behandlungsmethoden, wie z.B. die Akupunktur, Neuraltherapie, Pflanzenheilkunde, die Traditionelle Chinesische Medizin oder auch Bach-Blüten.

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Was bewirkt eine homöopathische Behandlung?

Die homöopathische Behandlung bringt einen Prozess in Gang, der Verdrängtes, Unterdrücktes, Unverarbeitetes und nicht Ausgeheiltes schichtweise abträgt - wie die Schalen einer Zwiebel. Sie bringt die Lebenskraft ins Gleichgewicht und stärkt sozusagen die Abwehr oder das, was wir unter Immunsystem kennen. Die Homöopathie bewirkt letztendlich, dass die Heilung von innen erfolgt.

Eine Behandlung wird in der Regel meist nicht nach einem Mittel beendet sein, da die Belastungen und Erkrankungen die die Patienten mitbringen meist sehr vielschichtig sind.

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Wie lange dauert eine homöopathische Behandlung?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da jeder Mensch unterschiedlich ist, und somit auch das Reaktionsvermögen des Einzelnen unterschiedlich ist. In der Regel kann man sagen, je länger ein Leiden besteht, desto länger dauert die Heilung. Auch die Homöopathie kann keine Wunder vollbringen.

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Was ist ein Komplexmittel?

Ein Komplexmittel ist ein Arzneimittel , das aus einer gewissen Anzahl verschiedener homöopathischer Mittel besteht, welche sich i. d. R. (als Einzelmittel!) in der Homöopathie bei der Behandlung einer bestimmten Krankheit häufig bewährt haben. Bei akuten Beschwerden haben sie durchaus eine vorübergehende Wirkung.

Komplexmittel entsprechen nicht der Lehre Hahnemanns. Klassisch arbeitende Homöopathen werden Komplexmittel in der Regel nicht verwenden.

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Wenn ich mich nicht auskenne, wie finde ich dann einen guten Homöopathen in meiner Nähe?

Ohne Zweifel die beste Möglichkeit ist sie kennen jemanden, der jemanden kennt, also über persönliche Empfehlung, sozusagen Mund-zu-Mund-Propaganda. Denn meist kommen diese Empfehlungen von zufriedenen Patienten und sind deshalb auch sehr verlässlich.

Dann gibt verschiedene Therapeutenlisten, auf die man zurückgreifen kann, so z.B. die des VKHD (Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands), in der sie homöopathisch arbeitende HP’s in ihrer Nähe finden (s.u.)

Eine zweite Therapeutenliste auf die ich bei dieser Gelegenheit hinweisen möchte ist die der SHZ – Stiftung Homöopathie Zertifikat. Diese gemeinnützige Stiftung arbeitet im Bereich der Qualitätssicherung und –Förderung in homöopathischer Aus- und Weiterbildung. Patienten können sicher sein, dass Therapeuten, die auf dieser Liste stehen, qualifiziert klassisch homöopathisch arbeiten und nach hohen Zugangsvoraussetzungen und mit einer Fortbildungsverpflichtung zertifiziert sind (s.u.).

Mit dem Link www.qualifizierte-homoeopathie.de kommen sie direkt zur Therapeutensuche.

SHZ
Stiftung Homöopathie-Zertifikat
www.homoeopathie-zertifikat.de
Geschäftsstelle
Monika Kindt
Wagnerstrasse 20
89077 Ulm
Tel. 0731 - 40 77 22 77
Bürozeiten: Mo und Mi 9.00 bis 12.00 Uhr

Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) geht aus seit 1997 regelmäßig stattfindenden, bundesweiten Fachkonferenzen hervor und wurde von dieser Konferenz zur organisatorischen Umsetzung der Qualitätssicherung initiiert. Leitender Gedanke war dabei, die Interessenunabhängigkeit von sämtlichen Ausbildungsanbietern zu wahren. Die konsequente Interessenunabhängigkeit ist derzeit so nur in der SHZ realisiert, womit auch im europäischen Umfeld freiwilliger Qualifizierungssysteme ein gewisser Modellcharakter gegeben ist.

Einzigartig ist darüber hinaus, dass die SHZ nicht nur Therapeuten (Heilpraktiker und Ärzte), sondern auch Dozenten und Supervisoren registriert und Schulen akkreditiert, um auf allen Ebenen eine hohe fachliche Qualität zu erreichen. Abgesehen von hohen Zugangsvoraussetzungen sind für die Verlängerung des Zertifikates in zweijährlichem Turnus Fortbildungsnachweise einzureichen.

VKHD
Verband klassischer Homöopathen e.V.
www.vkhd.de
Geschäftsstelle
Monika Kindt
Wagnerstrasse 20
89077 Ulm
Tel. 0731 - 40 77 22 0
Bürozeiten: Di und Do 14.00 bis 18.00 Uhr

Berufsverband von Heilpraktikern, die klassisch homöopathisch arbeiten. Die Online-Therapeuten-Suche finden sie auf der homepage des VKHD unter der Rubrik "Patientenbereich", dort den Button "Therapeutensuche" anklicken und in der dann erscheinenden Suchmaske können Sie nach Name oder PLZ suchen. Mit dem Link www.qualifizierte-homoeopathie.de kommen sie direkt zur Therapeutensuche

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Wie teuer ist eine homöopathische Behandlung und was übernehmen die Krankenkassen?

Die Kosten einer homöopathischen Behandlung sind ganz unterschiedlich.

Für die Erstanamnese (Erstgespräch) liegt das Honorar zwischen 100 bis 250.- EUR. Die Folgeanamnesen (Zweitkonsultationen), die meist im Abstand von 4-8 Wochen nach dem Erstgespräch stattfinden, liegen zwischen 40 bis 75 EUR. Für Akutbehandlungen werden durchschnittlich 45 EUR in Rechnung gestellt. Dies sind Durchschnittswerte, die je nach Behandler auch höher, bzw. niedriger liegen können.

Eine homöopathische Behandlung (bei chronischen Erkrankungen) kostet somit meist nicht mehr als 511,29 EUR pro Jahr und Patient.

Die privaten Krankenkassen übernehmen die Honorare für eine homöopathische Behandlung meist komplett, manchmal je nach Vertrag auch nur anteilmäßig. Dabei ist es gleich, ob sie beim Arzt oder Heilpraktiker in Behandlung sind.

Am besten sie fragen bei ihrer Kasse nach, was und wie viel im Falle einer homöopathischen Behandlung erstattet wird.

Bei gesetzlich Versicherten zahlen die Krankenkassen eine homöopathische Behandlung in der Regel nicht. Sie haben jedoch als gesetzlich Versicherter die Möglichkeit einer privaten Zusatz-Krankenversicherung, die die Kosten dann aber auch ganz unterschiedlich, je nach Vertrag erstatten (siehe Behandlungskosten).

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Was passiert beim sogenannten Erstgespräch und wie sieht der weitere Verlauf einer homöopathischen Behandlung aus?

Eine homöopathische Behandlung beginnt mit der Erfassung der gesamten Krankengeschichte. Diese sog. Erstanamnese (Erstgespräch) dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden.

Der homöopathische Behandler benötigt beim ersten Termin genaue Informationen über ihre aktuellen Beschwerden, frühere Erkrankungen, Impfungen sowie über Erkrankungen, die in der Familie liegen.

Da die Homöopathie den Menschen als Ganzes sieht, ist auch für die Verordnung der ganze Mensch wichtig. Das heißt der geistige, körperliche und emotionale Zustand des Patienten ist ausschlaggebend für die Wahl des homöopathischen Mittels.

Wichtige Fragen die der Behandler stellen wird, können u.a. sein:

Nach der Erstkonsultation bekommen sie entweder das Mittel gleich, meist aber erst nach einer Ausarbeitung der Befragung, der sog. Repertorisation durch den Behandler.

Das erste Folgegespräch, bzw. die Verlaufskontrolle erfolgt meist nach 4 bis 6 Wochen, außer es kommt zwischenzeitlich zu akuten Beschwerden, die behandlungsbedürftig sind. Manchmal kann es aber auch wichtig sein, während einer homöopathischen Behandlung durch eine akute Erkrankung, wie z.B. ein Schnupfen, Husten oder einen fieberhaften Infekt einfach mal "hindurch zu gehen". Das stärkt das Immunsystem und das Vertrauen in die körpereigenen Heilkräfte (siehe Fieber).

Bei der Folgekonsultaion entscheidet dann der Behandler über das weitere Vorgehen.

Je nach Schwere der Erkrankung und Verlauf der Behandlung sind dann noch weitere Folgetermine nötig (siehe Wie lange dauert eine homöopathische Behandlung?).

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Was sind die Unterschiede zwischen einer schulmedizinischen Behandlung und einer homöopathischen?

Homöopathie ist ein in sich abgeschlossenes über 200 Jahre altes ganzheitliches System des Heilens.
Ganzheitlich heißt, die Homöopathie erfasst Körper, Geist und Seele des Menschen, es werden nicht nur einzelne Teilbereiche behandelt. Und das ist auch ein großer Unterschied zur Konventionellen Medizin, die eher auf der oft lokalen Behandlung einzelner Erkrankungen basiert. In der Homöopathie gibt es einen Homöopathen/In der die Symptome als Zeichen einer Störung oder Verstimmung der Lebenskraft sieht und den Menschen als Ganzen behandelt.

Ein weiterer Unterschied zur Schulmedizin ist der Grundsatz der Individualität. Jede homöopathische Behandlung basiert i.d.R. auf einer Verschreibung nach individuellen Symptomen des Patienten und nicht etwa auf dem Namen seiner Erkrankung. Es gibt in der Homöopathie eine Arznei für den Menschen und nicht gegen eine Krankheit.

Und was nicht zu vergessen ist, im Gegensatz zur Schulmedizin hat die Homöopathie bei korrekter Anwendungsweise den großen Vorteil, dass sie keine Nebenwirkungen hat.

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Gibt es Grenzen in der Homöopathie?

Wenn Organe einmal massiv und irreversibel geschädigt oder bei Verlust der Organe, kann auch eine homöopathische Behandlung nicht heilen. In vielen Fällen ist aber mit homöopathischen Mitteln, die - bei korrekter Anwendungsweise - nebenwirkungsarm sind durchaus eine Linderung der Beschwerden möglich.

Auch ein lebensnotwendiger chirurgischer Eingriff oder die Zuführung von lebenswichtigen Substanzen kann nicht durch eine homöopathische Therapie ersetzt werden.

Homöopathie nimmt Einfluss auf die Reaktionen eines Organismus, unabdingbare Voraussetzung dazu ist dessen Fähigkeit überhaupt noch zu reagieren. Bei einer großen Schwächung der Lebenskraft und damit der Reaktionsfähigkeit eines Menschen kann statt einer echten Heilung häufig nur noch eine Linderung der Beschwerden mit Hilfe homöopathischer Medikamente erreicht werden.
Unterdrückungen können die die Reaktionskraft eines Organismus so schwächen, dass dann auch ein Homöopathisches Heilmittel nicht mehr optimal wirken kann. Man hat feststellt, dass z.B. nach häufigen Antibiotikagaben, Cortisontherapie, Impfungen etc. Reaktionen deutlich schwerer ablaufen und damit auch eine homöopathische Behandlung verkompliziert wird.

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Die echte Homöopathin
natürlich auch der Homöopath

Sie möchte, dass Sie eines Tages als geheilt entlassen werden können.

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